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De Köninge van den Deerden
Jochen Eigen un Johann Geese satten eenes Dags mit annern Meihers achter eener
Weitenhock un höllen ehre Ihrmdagstid un firden un vörtellden sich
Geschichten. Un Johann Geese, de een fram Minsch un in der Heiligen Schrift
un in dem Gesangbook so to Hus was, datt he flinker as de Scholmeister un Köster
upslan un finnen kunn, hedd de Geschicht vörtelld, de man in dem negenden
Kapittel des Books der Richter lest, wo Jotham den Lüden van Sichem eene
Fabel vörtellt van den Bömen, de hengingen un sich eenen Köning
wählen wullen, un wo de Ölboom un Figenboom un Winstock nich Köning
warden wullen un wo to goder Letzt de Durnbusch Köning wurd, een ruger
un harder Gesell, de de annern Böme terruppen un terzusen schull. Då
fung nu Jochen Eigen an un sprack: Broder Johann, hupen heel! datt is eene hübsche
un nüdliche Geschicht van dem Abimelech un dem Durnbusch, un nu will ick
ook eene Geschicht vörtellen, un ji schällt sehn, datt et nich licht
is, een Köning to sin un et allen Minschen recht to dhon: denn to schellen
un to brümmeln giwt et jümmer watt, solang de Welt steit. Un nu spitzt
de Uhren un markt up, Jungs!
De Deerde weren eenes Dags uneenig unner sich, wen se tom Köning kiesen
schullen. De olde Löwe was dood, un eenen Löwen wullen se nich wedder;
denn se seden: De hett scharpe Tänen un eenen Buk as een Oss un frett in
Eenem furt, un man schall et sich noch as eene Gnad reknen, wenn he Eenen tom
Hawe röppt, datt man in sinen majestätischen Buk herunnerspazieren
mütt. Un wenn he eenen ook grad nich upfrett, so is sin Anschien un sin
Gelat un Gebrüll schier eene Angst; un ook wenn he sacht un fründlich
dhon will, strakt he so mit den Tatzen, datt dat Blood dårna kümmt.
Un sine Macht un Kraft, wat se sine Majestät heten, wat helpt se, wenn
he de meiste Tid vörslöpt? Då känen sine Landfleger un
Vägde un Eddellüd un Jagdjunker doch dhon, wat se willen, un den armen
Lüden dat Fell äwer de Uhren theen. Denn hett he een paar Ossen edder
een paar Dutzend Hamel un Reh verslungen, so snorkt de Fuljahn oft dre vier
Dage un deed sine Ogen nich up, un Recht un Tucht mütt sine Ogen denn woll
todhon. So spreken un meinden de meisten un wullen platterdings des Löwen
Sähn nich wählen, un streeden un kifden lang mit eenanner, wer denn
de düchtigste were Köning to wesen un se mit Macht un Leewde to stüren.
Un et ging bunt äwer Eck in dem Rike un was slimmere un grötere Verwirrung
un Elend, as tor Tid der Löwigen Gierigkeit un Fulheit west was. Toletzt,
wiel se up keene Wise eenen scharpen un klauigen Herrn hebben wullen, nehmen
se den Pudel, un seden to em: Du schast unse Köning wesen. Denn se dheden
mankanner spreken: De Pudel is sachtmödig un fredselig un fründlich
mit den Lüden un sin Mul so grothartig as sin Swanz, womit he an allen
henfichelt un sich anfründlicht, un dheed keenem Kinde wat to Leeden, un
is still un wis un nadenklich; un wenn he mal lustig sin will, watt för
schöne Künst ward he sinen leewen Underdanen vörmaken! Ook frett
he nich veel un hett eenen lichten Slap, un meist wakt he des Nachts un studiert
as de olden Wisen in dem Mand un den Stiernen. He ward een finer un gerechter
Herr sin un keen Deef un Röwer ward unner em upkamen känen. De gode
Pudel, de keene hoge Gedanken van sich hedd un würklich in aller Sachtmödigkeit
un Demoth so vör sich henging, verschrack sich går veele, as se em
dat grote Ding seden, un wull nich Köning warden un strüwde sich sehr.
Awerst de Deerde nödigden en, un setteden em mit Gewalt de Kron up den
Kopp un dheeden em Swert un Zepter in den Klauen, un so müßt he se
woll dregen. Un alle Deerde tierden sick as unsinnig un jubilirden un juchheiden
un krajölden äwer de Maaten, datt se eenen so wisen un sachtmödigen
Köning hadden; un se nömden en mit eenen Binamen Köning Gapus,
wat de Wisheit bedüdet, un meenden, nu schüll de güldene Tid
wedderkamen un dat Paradies, wo keen Winter un keene Arbeit was, wo de Löwen
un Tiger Gras gespist un de Wülwe un Lämmer fredlich mit eenanner
spelt hebben; un van Roof un Murddhaden un Doodslag würd man nu un nümmer
nicks mehr hören. Awerst o je! dat geschach går anners.
De Pudel was gewiß sehr fram un weekhartig un sachtmödig un wedelde
un bellde alle sine Unnerdanen fründlich an un bleckte gegen keenen eenzigen
de Tänen; un dat gefeel en woll. Ook was he een spårsam Husholler,
un een paar Müse, de de Kater, de sin äwerste Käkenmeister was,
em däglich lewern müßt, un een paar Happen van verrecktem Veeh
edder Wild makten ein satt. De ganze grote Denerschaft, welke de Löw hollen
hedd, Leoparden, Panther, Tiger, Veelfreter, Wülwe, Vösse, Apen un
all de bunten un lichten Musikanten, de Singvägel, de ut allen Landen tohoopbröcht
wurden, dem Köning un sinen Eddellüden bi der Tafel uptospelen, un
all de annern Dhonichgode, de dat Land vörteerden, wurden vörjagt
edder afdankt, un een einziges kleenes Hündeken, dat van Older krietwitt
worden was, het' un was Salomos wiser Rath un Gesellschaft, un Hofmeister un
Hofmarschälle un Kammerjunker un Jagdjunker un Hingstrider un Vörrider
un Löper un all de blanke un hoge Staat wurden rein afschafft, un ook de
Oberstwaschmeister un Oberstluser un de Flegen- und Muggen-Vördriwer, de
bi dem seligen Löwen de üpperste Mann west was, kregen ehren Afsched
un mennige annere Deners, de de Löw sich to sinem Vergnögen toleggd
hedd. Denn de grote un lütte Wasch un de Süwerung sines Liwes vörrichtede
de Herr sülwest, un in siner Niederdrächtigkeit makte he sinen Unnerdhanen
går oft dat Vörgnögen, vör en int Water to gahn Sök
Verlorn to spelen un to apportiren. Denn dat mütt man gestahn, eene Nese
hedd Köning Gapus, as keen Hund sit der Arche Noahs, eene rechte königliche
Nese. Dat was äwerst sine beste Lust, int Water to springen; un sine Unnerdhanen,
de to Hawe kemen, wüßten et all un brächten Stöcke un Steene
mit, de se em int Water smeeten, wonach he swomm, un Stücken Brod, wobi
se Sök Verlorn repen, un de he fung un to gliker Tid upfratt. So wusch
he sich denn jümmer sülwest un kostede dat dem Lande keenen Penning.
Sin Oberstkamerling was dat witte Hündeken, dat he as sinen Fründ
un Staatsminister mit sich hedd dat em mit sinen Poten de Haar torechtstrek,
wenn he sich nah dem Bade an de Sünn drögde, un se glatt un lockig
lede, wenn se em vam Wind mal vörstöwert weren. Un de Overluser edder
de Overlusersche was de Kraih, un de dheed den Deenst ümsünst un kreeg
keene Traktamenten dåvör; denn de Lüse un Flöh, de se dem
Herrn affung, smeckten ehr går söte. Egentlich hedd se noch woll
wat togewen schullt, datt se so ümsünst jümmer de Tafel deckt
fund, äwerst de groten Herren kämen dat nich so nau nehmen als wi
lütte Lüde, den 't knapp tosneden is.
So was nu een gewaltig Jubeln un Froid äwer den fründlichen wisen
hushollerschen geburschen un niederdrächtigen Herrn Pudelkönig Gapus,
un alle Lüde prisden sick glücklich, datt de olde Löwe dood un
sine Kinder van dem Thron verdrängt weren. Awerst dat durde nich lang,
so wurd et unklar un unschier. Denn wat kann de beste un christlichste Köning
utrichten, wenn de Groten im Lande un de egenen Fründe em nich tapper un
rechtschaffen bistahn? Disse Fründe un Verwandten van Köning Gapus
kemen nu all to minter Mal, as wenn de Müse bi hellem Sünnenschien
ut dem Stroh kribbeln un krimmeln, mit heelen Hupen to Hawe, all wat Hund, Köter,
Räkel un Tewe het up dre Beenen hinkt un mit dem Swanz waifelt un sweifelt.
Då kam Dogge un Wulfshund, Jagdhund un Schothund, Höhnerhund un Swinhund,
Windhund un Spitz, ja de allerlüttsten Möppels un Dwarfhunde - un
se wullen sick ook een beten sünnen un bespegeln in der Majestät van
ehrem hogen Herrn Vetter un Deel hebben an siner Herrlichkeit. Ja wenn't hiermit
een End west hedd? Et stellden sich noch veele mehr in, welke de Hunde sünst
nich to ehre Fründschaft rekent hedden; un wull nu de ganze Welt Hund wesen.
Då kam de Röwer un Mörder Isegrim de Wulf, de Deef de Voß,
de fichelnde Schelm de Mård, de Scheefkieker de Luchs, de Baar de Brummbårt;
ja de bunte Leopard un de sprenklichte Tiger kemen heran un schämden sick
nich, un leten sick Hund schellen, un wullen mit Köning Gapus as Vettern
un Bölken am Stürroder sitten. He was nu freilich een demödiger
goder Herr un wull nich van vornehmeren Öldern schienen, as he in der Dhaad
was, un wees de Schelme vam Hawe weg un bedraude se sehr un hart, se schullen
nich äweldhon un de Armen un Ringen nich bedrängen. Äwerst he
was en nich scharp noog. Denn as se sick am Hawe alles recht besehn un behorkt
hedden, gingen se ut in alle de widen Lande un nömden sick Hertoge un Prinzen
un Markgrafen un Grafen un makten sick grot un weesen Breeve un Papiere vör,
de se sick sülwst makt hedden, un wullen Oberlandvägde un Oberstaatholder
sin, un grepen un tasteden slimm üm sick. Un bald gaff et een veel argeres
un jämmerlicheres Wesen un wurd veel mehr unschuldig Blood vergaten, as
in de Tiden van dem Löwenköning. Un de armen bedruckten Lüde
winselden un hülden: O Köning Gapus! wise un to gode Köning Gapus!
wenn Du wüsst, wo dat im Rike tosteit, wo männigen grönen Boom
würdst du in witte Galgen verwandeln laten! Wat helpt uns all din stilles
Lewen un din Stiernkieken, wenn du nich up de Riksschelme kikst? Un Köning
Gapus wüsst et woll, äwerst he hedd nich Mod noch Macht et to ännern
un de Bösen to strafen.
As et nu to gräulich wurd un de bitigen un ritigen Deerde, de egentlich
Undeerde heten, sick mankanner terreten un mit ehren glupschen Rachen alle Deerde,
de sötes Fleesch hebben, vördelgen un utrotten wullen, då makten
disse eenen Upruhr un lepen tohoop to eenem groten Riksdag. Då kemen van
des Rikes ütersten Ecken un Gränzen de Elefanten un Neshörner
un Ossen un Perde un Hirsche, Rehe, Swine un Schaape, un därto alles, wat
sick up Flüchten dör de Lucht swingt: Swanen, Göse, Puter, Anten,
Höhner, Duwen, Adebars, Reiger und alles, wat Feddern dreggt, van dem groten
Vagel Struß bett up den lütten Tunköning, worup de Slimmen un
Listigen ook de lüsternen Tänen wetten. Un de Löwen kemen ook
un lagerden sick nich wiet van em as een Schutz, wenn de Fiend etwa keme den
Riksdag antofallen un to vörstüren; denn se hapten wedder eenen Köning
ut den Ehrigen to maken. Un veele listige Räthe funden sick in, Waldminschen,
Wehrwülwe, Apen, Meerkatten un süslik Tüg, un lurden, ob nicks
to gewinnen were in der Verwirring. Un se makten eene Gaderung unner sick un
keeseden eenen Apen tom Riksdagsmarschall. Un disse Ap führde de Schriewfedder
un satte alle Klagen un Leeden to Papier, de dåhen klungen, Köning
Gapus were to gelind un künne nich riksen, he were ook to wise un to geleerd
för eenen Köning un äwerstudiert dörch sine Stiernkiekerei,
woräwer dat Land to Grund ginge; denn de Geleerdheit, seden se, were weinig
nütt un veel beter beraden dat Volk mit eenen Köning, de eenen düchtigen
Tog mit dem Degen dhon künne, as de en mit de Fedder make.
Köning Gapus vörnam den Upruhr un datt sine Unnerdhanen riksdagden
un en afsetten wullen; un he was sehr bedröwt un bereep sick um sin godes
Gewissen. Awerst sine Veddern un Fründe, de ganze hündische Fründschaft,
un de sine Veddern un Bölken heten wullen, dewiel he Köning was, dheden
sick ook tosam un makten sick hen, wo de Riksdag satt, un meenden en to tersprengen.
As se äwerst vernehmen, datt ehre Anklägers so mit heelen Hupen sick
vergadert hedden un datt alle Löwen im Hinnerholt up der Lur legen un datt
de listigen und grausamen Apen den Riksdag regierden, wurd en sehr bang, un
de Frucht kam äwer se un jagde se ut eenanner, un se lepen de eene hierhen
de annere dårhen, un jeder verkrop sick in sin Loch. Un de veelen Klagen
der Elendigen un der Löwen Gewalt un der Apen ehre Listigkeit drewen et
so wiet, datt de Pudelköning Gapus van sinem Thron verdrängt wurde.
Dårup rathslagden se lang äwer eenen nüen Köning un kamen
veele in Vörslag. Tom Ersten de Elefant as de Starkste. Äwerst sine
Fiende seden, he were to ungelenkig un plump un künne de Kron nich mit
Geschick dregen. Tom Tweeten de Oss. Äwerst se meenden, he were to uplöpsch
un kortköppig, un so wurd he nich Köning. Dårup dat Kamelopardel,
een går heges un staatsches Deerd, dat eenen Köningsmantel woll mit
Gunst un Kunst dregen künne. Äwerst se schöllen et hoffärig
un verwegen, un strüwden sick de meisten dågegen. Ook stund et im
bösen Gerücht van wegen siner Hoffårdigkeit van vörledner
Tid her, as he unner dem Löwenregiment Riksherold west was. Datt äwerst
van dissen allen nüms Köning wurd, dåran was de Ap de Riksdagsmarschall
schuld; denn he spelde mit siner ganzen Fründschaft dåtüschen,
un alle Dumme un Infoldige hedd he begigelt un vörgalstert mit sinen blanken
un bunten Reden un zierlichen Sprüngen un Bücklingen, un de Löwen
hülpen em ook, denn he hedd en wiesmakt, he würd et tom Lesten all
so richten un stellen, datt een Löwe Köning würd un nüms
anners. Disse sleprigen Dickköppe vörleten sick up den Schelm, äwerst
he bedrog se. Een Ap wurd tom Köning utropen, een van den Apen, de an Gelat
dem Minschen ähnlich sünt, een Waldminsch, eene arge tückische
un gewaltige Årt. Se seggen, datt et eene Düwelstucht is, de de olde
böse Fiend mit den Hexen in der Walburgsnacht tügt hett. Awerst wer
hett dat sehn?
Un nu drog denn de häßliche Köning Waldminsch de Kron, un egentlich
hedd et em nüms günnt, un alle vörwunnerden un vörfierden
sick, datt he Köning worden was, un wüsst nüms, wo dat togahn
hedd. Un se früchten sick sehr un sweegen; denn se kennden den Waldminschen,
wat dat für eene Döwelssaat was, wo gewaltig he was un allen Lüden
to klook, un stark van Liwe un dårto unbändig un bös. Un he
fung glick so een Regiment an, datt allen de Ogen äwergingen un se heemlich
mankanner flüsterden: Dat hebben wi woll vördeent üm unsen goden
Köning Gapus, wo et uns düchte, datt dat to dull herging. Dat was
doch een Herr, dem jedweder unvörfiert unner de Ogen treden kunn. Då
lachten wi Narren äwer sine Pudelkünste un datt he dat hübsche
Spill Sök Verlorn vörstund, un vörhöhnden en, wiel he nich
grötern Staat makte un datt dat lütte witte Hündeken sin högster
Rathsherr un Minister un de Kater sin Oberstkäkenmeister un de Kraih sin
Kammerdener was.
So klagden disse armen Bedrängten sick ehr Weh un Leed; äwerst Köning
Waldminsch leet sick dat nich anfechten. He wull nun dat Königrik recht
vullut bruken un sick in vuller Pracht wisen; un wiel he unrustig was un prächtig
un inbildsch, as alle Apen sünt, so hedd ook nüms im ganzen Rike de
Ruh. Sinen Hoff helt he mit äwergroter Hoffårdigkeit un Herrlichkeit,
un alle smucken un blanken Deerde un de hübsche Felle un bunte Feddern
hadden, müßten jümmer bi em sin un üm en springen un danzen,
spelen un singen un en mit allerhand Spill un Kortzwiel ergötzen un em
wat vörhaselieren; denn so wat mägen de Apen vör ehr Lewen gern.
Un so vörwandelde he denn de nüdlichsten un smucksten Deerde in Spelers
un Pipers un bude sick de kostbårsten Hüser un Slotte ut Gold un
Sülwer un Rubinen un Demanten, un alle sine Unnerdhanen müssten dårto
frohnen un roboten. Und he hedd un helt eene gruwelige Menge van Hanswursten
un Seildänzern, Musikanten, Narrendokters un Komödiganten un desgliks
Volk, un spelde sülwst mit in der Komödie, un sung un danzte ook vör
allen Lüden mit der Königliche Kron up dem Kopp up Jåhrmarkten
un in groten Boden, datt et eene Schand was. Un all sine Minister un Rathsherren
kleedden sick apisch in bunten Röcken, de van swerem Golde un Sülwer
tor Erde sleepten; un ook sinen Drabanten un Soldaten dheed he de buntesten
un prächtigsten Kleeder an und gaff en jeden Mand nüe un schönere
Mundering. Un sin prächtiges Apinnenhus, dat he sick buwen leet - o du
Herr Jemine! wat dat för eene Düwelspracht was! Een Hus van purem
lichten Golde un de Finstern ut Demant un Edelsteen. Då ging dat lustiger
un arger her, as in Köning Salomonis Tiden. He helt sick nich weiniger
as teindusend Wiwer un Matrazzen. Dat kostede ju erst Geld. Ji wett woll, wo
staatsch un pagellursch dat Wiw van Natur is, wenn man em den Tägel scheten
lett un wo gern et sick mit sinem bunten Swanz an de Sünn dreiht, un vullends
desgliken Wiwer.
De pudelsche Fründschaft hedd et woll slimm makt un alle, de sick der
Tid to den Hunden rekenden; äwerst de Apen un de Apenfründe un Apenvörwandten
makten et dusentmal slimmer; un was in dem ganzen Lande nicks as Üppigkeit,
Feegheit, Hinnerlist, Uplurerei, Anklatscherei, Achterklappen un mannigerlei
Wirrwarr un Unglück. Denn dårin weren de Apen utgeleert, datt se
verstunden de besten Fründe mankanner to verhetzen un to den giftigsten
Fiende to maken; un se lachten int Füstken, wenn de, de ehre Herrschaft
hedden störten un ehre Macht ringen kunnt, eenanner de Hälse terbroken.
Un hier sach man, wat man to dissen Dagen nich hürt hedd, datt de Löwen
Kammerdener un Löper sin müßten un datt se den Apen, de en de
Föt up den Nacken setteden, zitternd un krupend de Tatzen leckten, un datt
de mächtigen Elefanten Holt un Water dregen un de Tiger as Heiducken an
den Dören stahn müßten. So slug un listig was Köning Ap
in sinen Künsten. Un då all dat Volk sehr geplagt un elendig was
un dat Land de grausame Üppigkeit un Geldverspillung un den snöden
Äwermod der Apen nich länger vördregen kunn, so vörswuren
se sick woll oft un stunden up gegen den Köning; äwerst he was en
to klok mit den Sinigen, un Löwen un Panther mißten den Kopp und
Wülwe un Vöße wurden as Verräder un Königsmörder
an den Galgen hängt, un de armen Hunde wurden veelnah utgerottet, un dem
olden Köning Gapus göten se een paar Kellen glöeig Blei in de
Kehl, datt he jämmerlich sturf; denn veele hadden sick ehr Verlangen nah
em marken laten. Doch dat Sprickwurt seggt: de Krog geit so lang to Water, bet
he breckt, un dat schull Köning Waldminsch ook erfåhren. Denn toletzt
is't eenem Baaren gelungen - de was de Obersthofmeister äwer des Könings
Wiwer un äwer sin Jumfernhus - de hett en im Lager des Nachts äwerfallen
un terreten un alle Unnerdhanen sünt van allen Enden un Ecken her tosamlopen
mit hellen Hupen un hebben nu alle Apen doodslagen, as man unvernönftig
Veeh doodsleit.
Un se müßten nu wedder eenen Köning hebben, un se sünnen
lang hen un her, wiel se vör jedem Köning eenen Gruwel hedden, de
scharpe Tänen wisen kunn; un so hebben to goder Letzt de Deerde dat Äwerspitt
gewunnen, de Gras freten, un hebben sick eenen Köning halt ut eenem sachtmödigen
Stamm, ut dem Geslecht der Bücke; denn se bildeden sick in, unner em würden
se gode Dage hebben. Un so hett et sick begewen, datt de Zeegenbuck Köning
worden is, un se hebben an sinem Köningsdage sungen, as't im olden Leede
klingt:
Juchhe! Juchhe! de Löw is dood,
De Hund un Ap de sünt bi Gott -
Nu meistert uns de Zeegenbuck,
He dreggt den bunten Köningsrock,
He dreggt de güldne Köningskron.
Juch! Zickelbuck un Sniders Sohn!
Juch! Köning mit dem langen Bårt!
Juch! Zickelbuck un Sniders Årt!
Äwerst o du Herre Je! an dat Zeegenregiment warden se denken, solang de
Welt steit. He hett den Esel to sinem Kanzler un den Rambuck to sinem Feldmarschall
makt, un an sinem Hawe was't eene recht türksche Wirthschaft, ja veel arger
as bi Türken un Heiden. Un sin Wiwerregiment man kann't unmöglich
vör Christenminschen vörtellen. Dat was dusentmal mehr as Köning
Salomo, as he van Gott affallen was un as 't de grote Soldan, de olde Stambull
in Konstantinopel, bedrivt. Ick segg ju man so veel, datt dem Köning Zickelbuck
dat Wiwerhus van dem Apen veel to kleen was. Un wiel tor Tid van Köning
Waldminsch de meisten Löwen un de annern vernehmen Geslechter dör
Bil un Galgen un in Kriegen un Upruhren ümkamen weren, so is nüms
west, de't hett wehren künnt, un dat zeegenbuckische un eselsche Regiment
hett woll een föftig Jåhr durt, un wo hett dat Land utsehn? o du
min Je! grad as wenn de Durnbusch Abimelech Köning west were. Denn disse
hebben de Wirthschaft nah ehrer Wise bedrewen. Då hett man keene Böme
mehr sehn mit Appeln un Beeren, keene gröne Wischen, keen Weiten- un Roggen-Feld.
Se hebben regiert, as wenn de leewe Herrgott im Himmel dem Bösen de vulle
Macht gewen hedd, den ganzen heelen Fluch uttoseien, den de Herr in sinem Grimm
spraken hedd, as he Adam un Eva ut dem Gården Eden jagde. Nicks as Distel
un Durn in dem ganzen widen Rike vom Köning Zeegenbuck; denn de Esel wull
Disteln freten un dem Köning smeckten de bittern Bläder van den Durnbüschen
am sötesten. Wat anners hett de sachtmödige Buck nüms to Leeden
dhan, as datt dat Land van Durn un Disteln woist worden is.
As nu de Köning Zeegenbuck toletzt im hogen Older verscheden was, då
hett et dem Volke der Deerde dücht, se hebben et nu mit dem Köningswessel
noog vörsöcht, un sünt wedder tom Löwen torüggkamen
un hebben eenem jungen Löwenprinzen van den Weinigen, de noch äwrig
blewen weren, de Kron up dat Hövt sett't. Un de hett regiert streng un
bequem glik sinen Vörfähren. Un de Herrschaft mag woll streng un hart
wesen mütten; denn de sanftmödigen Herren kann de slimme Welt nich
dregen, un de Lütten un Ringen mütten nu een un alle Mal Haar laten.
So vörtellde de redselige Jochen Eigen, un se horkten all to, bet de Vörmeiher
sine Saiße nam un wedder in den Weiten haude. Då dheden se, wat
se müßten, un Löwen, Pudel, Bücke, Apen un Esel un alle
hoge un königliche Gedanken un Geschichten flögen weg.
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